Fühlendes Bewusstsein ist das Geheimnis

Anfang und Ende deiner Selbstheilung ist das »fühlende Bewusstsein«.

Ganz tief drinnen empfindest du dich selbst auf eine Art, die du nicht greifen, nicht fassen kannst. Dir fehlen die Worte, um diese Empfindung zu beschreiben. Sie ist so vage, mehr eine Befindlichkeit aus vielen sich überlagernden unbewussten Gefühlen deiner Seele, und darüber Emotionen, Gedanken, Ärgernisse, Hoffnungen, Träume, Visionen, Meinungen und Einstellungen. Diese Befindlichkeit prägt dein Bewusstsein, und das bist durch und durch »du«. Sie liegt über allem, was du empfindest und denkst und tust. Sie steigt aus deinem Leben hoch wie weißer Nebel aus abendlichen Wiesen.

Fühlendes Bewusstsein_Doppelspirale weiß
Du hast dir angewöhnt, so zu tun, als hättest du klare Sicht. In Wahrheit aber liegt deine Befindlichkeit wie ein Schleier über deinem gesamten Leben, durchdringt es und gibt ihm deine eigene und immer nur diese Färbung.

Egal, welche Pläne du verfolgst. Das bist du. Im Alltagsbewusstsein weißt du oft fast nichts darüber. Auch wenn du vielleicht ahnst, dass du nicht du wärst ohne sie. Diese Befindlichkeit macht dich zu dem Menschen, der du bist.

Nein, es sind nicht deine Ideen, Meinungen oder Pläne. Es ist nicht dein Analysieren, Diagnostizieren oder Rationalisieren. All das besitzt für sich allein so wenig Kraft wie Wellen, die sanft die Oberfläche des Meeres kräuseln. Alles, was du denkst und planst und verwirklichst, führt nur aus, was deine Befindlichkeit vorgibt. Sie ist es, die die Matrix für deinen Körper und überhaupt dein Leben bildet.

Wie eine Gussform nimmt deine Befindlichkeit alles auf, was du in sie hineingibst, und formt es nach ihrem Vorbild. Was du auch tust, deine Befindlichkeit drückt ihm ihren Stempel auf: Deine Gedanken, deine Körperenergie, deine körperlichen Organe und Funktionen bilden deine Befindlichkeit ab. Wie aus einer Eichel eine Eiche und nichts als eine Eiche wächst, so entwickelt sich aus deiner Befindlichkeit dein Körper, und genau der.

Dein „Herz“ weist die Richtung, dein „Verstand“ räumt den Weg frei.

Deine Befindlichkeit ist die Matrix, wie eine Urform oder eine Vorlage, nach deren Vorbild und an der entlang sich dein ganzes Leben entwickelt. Mit unausweichlicher Konsequenz. Falls deinem Verstandesbewusstsein das Ergebnis nicht gefällt, dann arbeitest du dich womöglich daran ab, versuchst noch einmal, und noch einmal, und noch einmal.

Bis irgendwann dein fühlendes Bewusstsein »weiß«. Dieses »Wissen« geht dem Verstand voraus. Schwierig, es in Worte zu fassen, denn nicht Worte, sondern Fühlen ist seine Sphäre. Es war schon immer da, verdeckt unter Emotionen, Ärgernissen, Hoffnungen, Träumen, Visionen, Meinungen, Einstellungen, Denkmustern, Verhaltensmustern und Glaubenssätzen.

Dies nun ist der entscheidende Schritt auf dem Weg zu deiner Selbstheilung. Denn nichts ist kraftvoller als das »Wissen« des fühlenden Bewusstseins. Durch dieses »Wissen« heilst du dich selbst.

Fühlendes Bewusstsein_Doppelspirale weiß

Und wer weiß, vielleicht legst du dann lieber eine Buchecker in die Erde?

Deine Gefühle und die Befindlichkeit, die sich über dein Leben legt, bilden die Matrix von allem, was du als geistiges Wesen in die Welt bringst. Das ist die Form, die deine Lebensart ausmacht. Ohne ein fühlendes Bewusstsein bleibt sie diffus, nicht fassbar, nicht einzugrenzen. Sie ist auch die Form, die dich krank macht. Sie ist der Geist in deinem Leben, der dich packt, tief und fest wie ein Alptraum. Genauso tief und fest wie eine visionäre Schau.

  • Dieser Geist ist eine Befindlichkeit aus vielen sich überlagernden Gefühlen, Ärgernissen, Hoffnungen, Träumen, Meinungen und Einstellungen. All das zusammen macht dich als der Mensch aus, den du in dieser Welt verwirklicht hast bis heute.
  • Dieser Geist liegt über deinem Leben wie weißer Nebel über den abendlichen Wiesen.
  • Dieser Geist ist ein Gefühl, und dieses Gefühl macht dein bewusstes und unbewusstes Bewusstsein aus.