»Fluss des Lebens« für GEWOHNHEITEN SIND DER SCHLÜSSEL auf https.//www.juergenryzek.de. Life-Coaching. Aus eigener Kraft. »Seelenbilder werden Sachen«

Gewohnheiten sind der Schlüssel.

Was ist es eigentlich genau, was dich hoch hinauf katapultiert oder tief hinab stürzt. Was dir Vitalität einbringt oder Zipperlein? Welche Rolle spielen deine Gefühle und seelischen Bedürfnisse, Gedanken und Vorstellungen? Sind Gewohnheiten wirklich wie ein Spiegel deiner Höhen und Tiefen. Und am Ende von allem: Was machen sie aus deinem Körper?

Unsere Kraft ist unerschöpflich. Wirklich?

Die Kraft ist vorhanden. Es ist nicht deine Kraft, es ist die Kraft, die alles da draußen in der Welt erschafft, von Anfang an und immer noch. Und der auch der Organismus, in und mit dem du lebst, seine Existenz verdankt. Wenn du alles tust, um heil zu werden, sagst du vielleicht, du heilst dich aus eigener Kraft. In Wirklichkeit aber weißt oder ahnst du, dass Heilung ohne die Kraft nicht möglich wäre. Sie ist unerschöpflich. Wirklich.

Dein Beitrag besteht darin, dem Wirken der Kraft nicht im Wege zu stehen. Die Kraft zuzulassen.

Wenn du darüber nachdenkst, was du da bewirken kannst. Wenn du merkst, wie machtvoll du sein kannst. Dann kommt plötzlich etwas Neues durch die Hintertür deines Bewusstseins herein geschlichen. Dieses Etwas durchströmt dich, vielleicht magst du es, liebst es, oder du kannst es gar nicht glauben. Mag sein, es macht dir Angst. Oder alles zusammen. So etwa war es bei mir, als ich es zum ersten Mal erlebte.

In den weisen Traditionen des Ostens heißt dieses Mitfließen »Handeln durch Nichttun«. Nichttun ist nicht auf der faulen Haut liegen. Nichttun bedeutet, dem Heil-Sein keinen Widerstand entgegenzusetzen. Das geht nur, wenn du bewusst und authentisch lebst. Es ist ganz leicht, wenn du die Kunst beherrscht, nur Menschen, Ereignisse und Dinge in dein Leben zu ziehen, die dir gut tun. Dann kommst du erst gar nicht in die Versuchung, irgendetwas »Kopfiges« zu probieren, das dich aus dem Fluss reißen könnte.

»Spiegel der Gewohnheiten« für GEWOHNHEITEN SIND DER SCHLÜSSEL auf Unsplash

Heilung aus eigener Kraft

»Handeln durch Nichttun« allerdings ist eine große Aufgabe. Wir können ihr – wenn wir das mögen – unser Leben widmen. Und wir können auf diesem Weg alle Früchte pflücken, die das Leben zu bieten hat.

Ohne mitzufließen kann niemand sich selbst heilen.

Heilung aus eigener Kraft ist nichts anderes als die Fortsetzung der uralten Schöpfung im Inneren unseres Organismus. Sie findet immer wieder neu statt, täglich, stündlich und in jedem Augenblick. Sich selbst heilen aus eigener Kraft ist der natürlichste Vorgang, den wir in dieser Welt kennen.

Ohne Selbstheilung würden wir gar nicht überleben. Ununterbrochen heilen wir uns selbst, ohne dass wir es auch nur bemerken würden. Milliarden von Zellen unseres Organismus sterben täglich, und Milliarden entstehen täglich neu. Fügen wir uns etwa beim Zwiebelschneiden einen kleinen Schnitt zu, dann sorgt unser Organismus für sich selbst. Die Wunde schließt sich, ohne dass wir es selbst »machen« könnten. Die Kraft tut es für uns, die wir von Anfang an in uns tragen und die niemals verloren geht.

Was die »Kraft« besonders mag

Die Kraft stellt keine Bedingungen. Sie kommt mit fast allem zurecht, manchmal mehr schlecht als recht. Immerhin ist sie unglaublich stark. Am besten gedeiht sie allerdings in einer Umgebung, in der sie frei wirken kann. Vielleicht kennst du das von dir? Dass du einfach eine bestimmte Umgebung brauchst, um dich zu entfalten, um dein Bestes zu geben?

Genau solche Bedingungen für die Kraft in dir selbst, in deinem Körper werden durch deine Innere Haltung geschaffen. Mein Begriff für die Innere Haltung heißt »Gemüt«. Das Wort ist sehr alt, und immer noch gibt es kein besseres. Das »Gemüt« lässt dich Gefühle, mehr oder weniger undeutliche Gedanken, Überzeugungen, Meinungen, Einstellungen, Glaubenssätze, Denkmuster, körperliche Empfindungen, Erlebnisse und logische Überlegungen alle zusammen als Ganzes empfinden.

Manchmal, wenn du sagen sollst, was genau in dir vorgeht, fehlen dir vielleicht die Worte, aber du fühlst trotzdem genau, was du gern ausdrücken würdest oder wie es dir geht. Wenn du das kennst, dann weißt du, was das Gemüt ist. Manchmal ist es eben »so eine Stimmung«, eine Stimmung kann man nicht analysieren, aber sie wirkt in uns.

Genau das beschreibt die Bedingungen für die »Kraft«.

»Tagebuch der Gewohnheiten« für GEWOHNHEITEN SIND DER SCHLÜSSEL auf Pixabay

Gewohnheiten, die unter die Haut gehen

Im deinem Gemüt entdeckst du womöglich auf den ersten Blick schon negative Gewohnheiten. Zum Beispiel die, bestimmte Gedanken im Gedankenkarussell unendlich zu wiederholen. Oder die Gewohnheit, deine Überzeugungen als universelle Wahrheit anzusehen. Oder die Gewohnheit, Dinge einfach zu glauben, weil du sie immer schon geglaubt hast, zum Beispiel »Leistung macht glücklich« oder »Geld verdirbt den Charakter« oder so banale Dinge wie »Bei Regen rausgehen, ist nicht gut«. Oder dich immer nach einem bestimmten Muster zu verhalten.

Solche Gewohnheiten gehen buchstäblich unter die Haut. Denn sie können dafür sorgen, dass diese Milliarden von neuen Zellen, die ununterbrochen die alten ersetzen sollen, nicht mehr so ganz richtig an die Stelle der alten passen: die Haut bekommt Flecken, die Knie tun weh, die Nieren funktionieren nicht mehr richtig, die Blutgefäße verkalken.

Es liegt nicht an den Zellen. Auch nicht am Alter. Es liegt daran, dass negative Gewohnheiten die falschen Impulse senden.

Gibt es in dir solche Gewohnheiten, die die unerschöpfliche Kraft möglicherweise behindern? Als ich feststellte, dass es bei mir so war, sagte ich mir, so geht das nicht, immerhin befand ich mich schon mitten drin in der Katastrophe. So, sagte ich mir, schaffe ich es nicht. So findet mein Organismus nie zurück zu funktionierenden Zellen, zu gesundem Gewebe, zu einer organischen, gesunden Energie in einem gesunden Körper.

Gewohnheiten und der unvorhersehbare Fluss

Und als ich Schluss machen wollte mit solchen Gewohnheiten, stellte ich fest, dass ich dafür ein anderer werden musste. Nichts würde mehr genau so sein wie vorher. Ich wurde ganz unsicher deswegen. Würde ich mich in diesem völlig unvorhersehbaren Fluss des Lebens zurechtfinden? Oder wäre es doch vielleicht bequemer, ihn wie gewohnt in die alten Muster zu zwingen? So wie wir den Flüssen unseres Landes mit begradigten Betten Zwang antun? Und dabei das Ganze aus den Augen verlieren und es zerstören?

Was ich bisher für sicher gehalten hatte, wäre dann weg. Ich würde andere Dinge tun, nein, ich würde Dinge anders tun. Zum Beispiel würde ich lieben ohne Vorbehalt, anstatt vorsichtig zu sein. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht so richtig wusste, was das für mich bedeuten würde.

Eigentlich war es aber keine Frage. Es gibt so etwas, dem man einfach folgen muss. Ich fühlte eine Sehnsucht danach, eine so starke Sehnsucht, dass es schmerzte. Und seltsam, genau dieser Schmerz war gar nicht neu für mich. Aber immer, wenn er sich gemeldet hatte, gab es für mich ganz plötzlich unglaublich wichtige Dinge zu tun. Ich hatte keine Zeit für diese Art von Schmerz, für meine Sehnsucht. Was ich nicht ahnte, dass ich damit die Weichen zwischen Wohlbefinden und Siechtum, zwischen Gesundheit und Krankheit stellte.

Kannst du dich darin ein bisschen erkennen? Oder ist es bei dir ganz anders? Wie ist es bei dir?

Gewohnheiten loslassen bringt Heilung

Du fragst, wie es möglich sein soll, Heilung durch einen Wandel der Gewohnheiten, Veränderung der inneren Haltung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zu erreichen? Ja, das ist möglich, die vielen Heilungen aus eigener Kraft beweisen es, auch meine. Ich habe Heilung auf genau diese Art erlebt.

Aber du hast auch Recht, Selbstheilung durch persönliche Veränderungen allein könnte lange dauern, vielleicht genauso lange wie der Weg in die Krankheit. Obwohl es ja auch die Heilungen von einem Tag auf den anderen gibt. Auf jeden Fall hilft es sehr, dem inneren Wandel praktisches Tun folgen zu lassen. Ohne innere Veränderung aber geht gar nichts.

An Zorn festhalten ist wie Gift trinken und erwarten, dass der Andere dadurch stirbt.

Buddha

Festhalten an Wut, Zorn und Hass.

Stell dir Gewohnheiten wie farbige Fäden in deinem Organismus vor. Die Fäden knüpfen Geist an Seele und Seele an Körper. Sie können weh tun und sogar krank machen, wie etwa das Festhalten an Wut, Zorn und Hass. Der »Festhalten«-Faden ist sagen wir gelb. So wie alle Fäden wird er an vielen Stellen deines Organismus sichtbar. Jede »gelbe« Stelle im Gewebe ist also wie ein kleiner Spiegel, in dem sich deine Gewohnheit des Festhaltens widerspiegelt. Da gibt es auch noch »rote«, »blaue«, »grüne« Stellen, Gewebestellen in allen Farben des Regenbogens. Und alle spiegeln eine von deinen negativen Gewohnheiten. Und plötzlich verstehst du. Alles ist ganz einfach.

Wie heilst du dich aus eigener Kraft?

Was wirst du nun mit dem »gelben« Faden tun? Und mit all den anderen Fäden? Wie veränderst du belastende Gewohnheiten? Wie findest du heraus, wie alle Fäden zusammenhängen? Wie verwandelst du belastende Abläufe in befreiende? Wie heilst du dich aus eigener Kraft? Im Kleinen wie im Großen? Lass uns hier im Blog darüber sprechen.