Dezember 2020. Das Wetter in diesem Spätherbst lädt uns ein, kuschelig warm bei einem Tee in uns zu gehen. Das tu ich mit einem griechischen Bergtee und schreibe mitten in die geistige Unruhe dieser Tage und inspiriert von meinen inneren Bildern. Sie drängen mich, ich sehe, wie unser aller Leben gerade auf einen Punkt zu treibt, eine Entscheidung steht an, für uns alle, für mich und natürlich auch für dich.

Bewusst oder unbewusst: Die innere Haltung macht´s

Ganz egal ist es, ob wir das wollen und ob du das willst oder nicht, die Entscheidung fällt. Wir haben nicht die Wahl, ob wir uns entscheiden, es geht um das Wie. Wie sieht unsere innere Haltung aus, und für welche innere Haltung entscheidest du dich?

Eine ganz ungewöhnliche Zeitqualität ist das, finde ich. Wir spüren einen starken Rhythmus, eine Energie, die durch unser Leben pulsiert. Ob wir sie angenehm finden oder nicht. Die Energie tut es auf eine ungewohnte, neue Art.

Aus der alten Haut schlüpfen

Vielleicht haben viele von uns sie herbei gesehnt und sie zugleich gefürchtet? Endlich aus der alten Haut schlüpfen, uns zu einer Lebensart bekennen, die wir als unsere ureigene empfinden, einfach ein neuer Mensch sein. Innere Stille anstatt geistige Unruhe.
Unwiderstehlich ist sie, die Energie. Sie schreit und ist unhörbar, sie ist ein drängendes Bedürfnis. Sie drängt auf eine Entscheidung. Jetzt heißt es, mitgehen … oder … ich weiß nicht … für lange Zeit in das alte, gewohnte Leben zurückfallen? Mutlos? Lieber nichts ändern, nichts bewegen? Lieber die Menschen bleiben, an die wir uns gewöhnt haben?
Geistige Unruhe transformieren bild schmetterling

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Mit Herzblut Spuren hinterlassen

Lass mich raten, auch du spürst diesen mitreißenden Rhythmus, deshalb wohl liest du hier. Du hast große Lust, endlich mehr zu empfinden. Willst dich persönlich entwickeln. Sehnst dich danach, dem Leben deinen Sinn geben. Liebst es, eigene Spuren zu hinterlassen. So wie ich. Willst weg von allem, was du aus Geld- oder sonstigen Gründen für irgendwen auf irgendeiner Liste abhaken musst, ohne Herzblut.
Geistige Unruhe transformieren bild herzblut

Anders als es nach außen hin aussehen mag, willst du in Wahrheit brennen, willst für deins brennen und zugleich zur großen Gemeinschaft des Lebens beitragen. Kommt daher vielleicht deine geistige Unruhe, weil du das noch deutlicher verkörpern willst?

Mag sein, du bist jetzt gerade, während du liest, nicht voll drin in diesem Rhythmus, aber du bist bereit, oder? Du willst dieses verwandelte Leben, willst es spüren, hast wahrscheinlich schon mehr als nur darin geschnuppert. Es waren aber nach deinem Geschmack bisher zu viele Aufs und Abs, oder du bist einfach nicht da angekommen, wo du hin willst? Alles in allem fehlt noch etwas, das fühlst du, stimmt’s?
»Wir müssen die Veränderung verkörpern, die wir in der Welt sehen wollen.«
[Mahatma Gandhi, 1869 – 1948, Rechtsanwalt und Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung]
Dieses Etwas fühlt sich vage an, zugleich will es sich klar und greifbar manifestieren, es stimmt doch, was ich auch für dich vermute? Es kann so herausfordernd sein, etwas in Worte zu fassen, für das kein Vorbild in der Welt existiert und das im Inneren eindeutig und zugleich vage und still ist.

Etwas Stilles, das es schwer hat, durch den Lärm der Welt bemerkt zu werden.

Was kein Verstand wissen kann

Wie nennst du diese Stille? Bauchgefühl? Intuition? Deine innere Stimme? Das Göttliche in dir? Nenn es, wie du magst.
Geistige Unruhe transformieren bild steine
Diese Stille weiß etwas, das kein Verstand wissen kann, keiner.

Lass gerade mal — so wie ich jetzt — deinen Atem zwanglos in deine Mitte fließen. Jetzt, in gerade diesem Augenblick, bist du ganz in dir. Und sofort ist er wieder da, er lässt nicht nach, ein richtig starker Drang ist das, der will, dass du jetzt deine Richtung wählst, er will eine Entscheidung. Nicht irgend eine. Schon gar nicht die, wofür andere sich für dich entscheiden, nicht, wohin du musst oder solltest, wohin du könntest ohne Risiko. Wenn du musst oder solltest, dann ist es nicht dein Leben. Dieser Drang schiebt und drückt dich einzig und allein nur in deine Richtung.

Vertrauen, glauben, den eigenen Sinn leben.

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass diese geistige Unruhe — Will ich oder will ich nicht? Schaff ich das? Was kommt da auf mich zu? — ein Geschenk ist, ein Vertrauens-Geschenk. Ein Glaubens-Geschenk, für das niemand eine Religion braucht. Ein Sinn-Geschenk.
„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft“
[Marie von Ebner-Eschenbach, 1830 – 1916, österreichische Erzählerin]
Nun, wie sieht der Sinn aus, an den du glaubst? Weil du hier immer noch liest, bin ich inzwischen sicher, dass du dich genau das fragst. Hast du schonmal mit deiner Familie, deinem Partner, Freunden, Nachbarn oder Kollegen über den Sinn gesprochen? Nicht darüber geplaudert, oder im Sprechen seziert, was man so Sinn nennt, auch nicht den Sinn von allen und für alle diskutiert. Nein, über deinen, ich meine wirklich nur deinen Sinn des Lebens gesprochen?

Auch das kann deine geistige Unruhe verwandeln.

Ich nehme fast an, du bist da, wo du jetzt bist, weil du dich aus deinem altvertrauten Umfeld heraus entwickelt hast. Wie kommst du damit klar, dass du genau dort auf Unverständnis stößt, wo du bisher dachtest, du seist geborgen?

Fühlen ist das Geheimnis

Ich glaube, ich kann mir so etwa vorstellen, wie sich das für dich anfühlt. Ich hab’s erlebt. In so einer Situation passiert es leicht, dass du dich zurückziehst, oder dich fremd fühlst, vielleicht sogar isoliert? Immer intensiver sogar in Zeiten wie diesen. Was für ein Schmerz, sich dermaßen einsam zu fühlen!

Wie kommst du und wie kommen wir alle da raus?

bild trust - vertrauen

Dein Sinn des Lebens. Niemand sonst kennt den.

Das Sinn-Geschenk, das kannst du nicht unausgepackt verstauen, ohne dass der Inhalt anfängt zu brodeln, am Ende wirst du davon krank. Dein Bewusstsein wird sichtbar in deinem Körper, brodelnd oder nicht, so oder so. Dieser Vorgang heißt Manifestation, damit hast du gewiss schon Erfahrungen gemacht. Du bist innen und außen. Das sagt uns die Magie der alten Zeit, die die Wissenschaft von heute ist und immer schon die Magie deines Lebens.

Das Leben geht, wie wir wissen, immer nur nach vorn, mit pulsierender Energie und im lebendigen Rhythmus. In seinem eigenen, nicht beherrschbaren, nicht machbaren Rhythmus. Das Leben ist keine Spielwiese für Machbarkeitswahnsinnige.

Sanft & klar. Fühlen & handeln.

Auf diesen Punkt der Entscheidung treibt unser aller Leben in diesen Tagen immer rasanter zu. Jetzt heißt es, sanft und klar zu fühlen und zu handeln, dabei die Unruhe, das Unsanfte und Trübe loslassen.

Dazu sind wir und bist du gerade jetzt ganz besonders aufgefordert. Hier ist das, was wirkt. In diesem Leben säen wir und säest du, was zu unser aller und zu deiner Realität heranwächst. Auf dieser Erde ist das, was uns und dich verwurzelt. An unserem Platz im Leben finden wir das, was uns und dich mit dem Himmel verbindet.

Die geistige Unruhe, die uns bewegt und die dich bewegt, ist nichts anderes als das Tor zu einem transformierten Bewusstsein, in dem du und die Ganzheit Eins sind. Das öffnet sich genau dorthin, wohin wir uns wünschen und wo du immer schon hin wolltest.

Bildquellen:
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